Yamanashi — Wissenswertes
Die Präfektur Yamanashi liegt landumschlossen zwischen Gebirgszügen im zentralen Honshū und beherbergt dennoch Japans bekanntestes natürliches Wahrzeichen — den Fuji — innerhalb ihrer Grenzen. Die Nordseite des Fuji in der Präfektur, mit den stillen Fuji-Fünf-Seen an seinem Fuß verstreut, bietet die klassische Postkartenansicht von Japans heiligem Vulkan, die seit Jahrhunderten Künstler und Pilger inspiriert.
Neben dem Fuji hat sich Yamanashi still zu Japans führender Weinregion entwickelt. Das Gebiet Katsunuma im Kōfu-Becken baut seit der Meiji-Zeit Trauben an und profitiert von einem kontinentalen Klima mit warmen Tagen, kühlen Nächten und geringer Luftfeuchtigkeit. Die in Japan gezogene Kōshū-Traube ergibt einen eigenständigen Weißwein, der einzigartig zur japanischen Küche passt, und die gut ein Dutzend Weingüter der Region heißen Besucher zu Verkostungen und Kellerführungen willkommen.
Die Geografie der Präfektur schuf sowohl Chancen als auch Herausforderungen für ihre Bewohner. Das Kōfu-Becken, von über 3.000 Meter hohen Bergen umringt, fängt sommerliche Hitze und winterliche Kälte in Extremen ein, die den Obstanbau begünstigen — Yamanashis Pfirsiche, Trauben und Pflaumen gelten als Japans feinste und werden oft als Luxusgeschenke verkauft. Die Shōsenkyō-Schlucht nördlich von Kōfu bietet dramatische Granitfelsformationen, Wasserfälle und Hängebrücken durch malerischen Zedernwald.
Sehenswert: Fuji Five Lakes
Die Fuji-Fünf-Seen — Kawaguchiko, Yamanakako, Saiko, Shōjiko und Motosuko — bilden einen Halbmond am Nordfuß des Fuji, jeder mit einer feinen Nuance einer anderen Perspektive auf den Vulkan. Der Kawaguchiko-See ist der zugänglichste und beliebteste, sein Nordufer liefert das klassische Spiegelbild-Foto mit Kirschblüten im Frühling oder Herbstlaub. Der Motosuko-See, der tiefste und westlichste, zeigt genau die Ansicht, die auf der alten 1.000-Yen-Banknote gedruckt war. Das Fuji-Besucherzentrum und mehrere Wanderweg-Zugänge machen die Seen zum Hauptstützpunkt für die Fuji-Besteigungssaison (Juli–August).
Was Sie erleben können
- Sehen Sie den Fuji im Frühjahr oder Herbst bei Morgengrauen vollkommen im Kawaguchiko-See gespiegelt
- Besteigen Sie während der offiziellen Saison Japans heiligsten Berg, den Fuji
- Besuchen Sie die Weingüter von Katsunuma und kosten Sie Yamanashis preisgekrönten Kōshū-Weißwein
- Taste Yamanashi's legendary peaches, Weintrauben, and houtou Kürbis noodle soup
Beste Reisezeit
Der Frühling (Ende März–Ende April) ist die beliebteste Jahreszeit, wenn Kirschblüten den Fuji in der ikonischen Postkartenansicht am Kawaguchiko-See einrahmen. Der Herbst (Oktober–November) bringt leuchtendes Laub, das ebenso beeindruckende Fuji-Spiegelungen erzeugt. Der Sommer (Juli–August) ist die einzige Zeit für die offizielle Fuji-Besteigung, wobei die Aussicht durch Wolken verdeckt sein kann. Der Winter bietet die klarsten Ausblicke auf den schneebedeckten Gipfel des Fuji vor strahlend blauem Himmel.
