Okiraku

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Tanuki-Statue (japanischer Glücks-Marderhund) — Ausmalbild

Lernen Sie die Tanuki-Statue kennen, mit ihrem warmen, verschmitzten Lächeln und dem unverkennbaren runden Bauch. Auf Japanisch klingt der Name dieses Tieres wie die Redewendung „die anderen überflügeln“, weshalb man seit Generationen eine solche Figur neben die Haustür oder den Ladeneingang stellt, um Glück und geschäftlichen Erfolg herbeizurufen. Wenn Sie sie in weichen, geschichteten Brauntönen ausmalen, kommt die Optik des unglasierten Tons zur Geltung, aus dem sie traditionell gefertigt wird – eine entspannende, wohltuende Seite, die sich bestens für Seniorengruppen, Pflegeeinrichtungen, Tagesstätten und alle eignet, die ein wenig sanftes Gehirntraining suchen. Drucken Sie sie kostenlos auf normalem A4-Papier aus und bringen Sie ein bisschen Glück aufs Papier.

Kostenloses Ausmalbild für Senioren: Tanuki-Statue Farbiges Beispiel: Tanuki-Statue
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Über die Tanuki-Statue

Der Tanuki, auf Deutsch am ehesten als „Marderhund“ zu übersetzen, ist ein reales, in Japan heimisches Tier – die rundliche, wohlgenährte Statue jedoch, die vor Geschäften, Restaurants und Wohnhäusern steht, hat einen ganz konkreten Ursprung: die Kleinstadt Shigaraki in der Präfektur Shiga, die seit mehr als tausend Jahren Töpferwaren brennt und zu Japans „Sechs Alten Brennöfen“ zählt, den ältesten durchgehend aktiven Keramikzentren des Landes. Im 19. Jahrhundert begannen dortige Töpfer, aus dem rotbraunen Ton der Region Tanuki-Figuren zu formen, sie mit einem Strohhut und einem kurzen Happi-Mantel (einem traditionellen japanischen Arbeitsmantel) auszustatten und ihnen eine große Sakeflasche in die Pfote zu geben. Landesweit bekannt wurde die Statue 1951, als der japanische Kaiser Shigaraki besuchte und entlang der Straße von aufgereihten Tanuki-Figuren mit kleinen Fähnchen „begrüßt“ wurde; die Nachricht von diesem charmanten Anblick verbreitete sich im ganzen Land und machte die Statue quasi über Nacht zu einem vertrauten Symbol. Ein Teil ihrer bis heute anhaltenden Beliebtheit beruht auf einem einfachen Wortspiel: Das japanische Wort für Marderhund, tanuki, lässt sich auch im Sinne von „andere übertreffen“ lesen, weshalb Ladenbesitzer gerne eine Figur neben ihre Tür stellen, in der Hoffnung, damit die Konkurrenz zu überflügeln. Fast jedes Detail der Figur trägt zudem eine eigene Bedeutung: Der breite Strohhut soll vor Unglück und schlechtem Wetter schützen, die großen runden Augen stehen für umsichtiges Urteilsvermögen, die Sakeflasche für Tugend, das unter dem Arm getragene Rechnungsbuch für ehrliche Geschäfte, der kräftige Schwanz für einen sicheren Stand im Leben und der große Bauch für ruhige, mutige Entscheidungen.

Diese Tanuki-Figur zeigt alle ihre typischen Merkmale in kräftigen, gut nachvollziehbaren Umrisslinien: den hohen spitzen Hut, das runde, freundliche Gesicht, die Sakeflasche in der einen Pfote, das kleine Rechnungsbuch in der anderen sowie den breiten Bauch, der den Blick hinunter zu einem dicken, eingerollten Schwanz führt. Da die echten Statuen fast immer unglasiertes Steinzeug direkt aus dem Brennofen sind, kommen Sie dem Original am nächsten, wenn Sie beim Ausmalen in der Braun- und Beige-Familie bleiben, statt zu kräftigen Farben zu greifen: ein helles Beige oder Ocker für den Strohhut, ein warmes Rotbraun für den größten Teil des Körpers und anschließend ein etwas dunkleres Braun in den Falten des Bauches, an der Unterseite der Arme und rund um den Schwanz, um die Schattierungen des gebrannten Tons anzudeuten. Diese Art des Schichtens – dieselbe Stelle zwei- oder dreimal mit jeweils etwas mehr Druck zu übermalen – eignet sich hervorragend, um Drucksteuerung und sanfte Farbübergänge zu üben. Augen, Augenbrauen und den Rand der Sakeflasche können Sie in Schwarz oder einem sehr dunklen Braun hervorheben, damit der fröhliche Gesichtsausdruck auch dann gut zur Geltung kommt, wenn Sie den Rest der Figur bewusst schlicht halten.