Jurojin (Gott des langen Lebens) — Ausmalbild
Begegnen Sie Jurojin, dem beliebten Gott des langen Lebens und der guten Gesundheit, der stets von seinem treuen Hirsch begleitet wird. Nehmen Sie sich Zeit für seinen fließenden weißen Bart und sein ruhiges, gütiges Lächeln – genau diese beiden Details vermitteln die Botschaft eines langen, friedlichen Lebens. Diese Seite eignet sich hervorragend für Seniorengruppen, die Betreuung in Pflegeeinrichtungen, Tagespflegeprogramme und sanftes Gehirntraining zu Hause und lässt sich kostenlos auf normalem A4-Papier ausdrucken.
Weitere Ausmalbilder
Über Jurojin
Jurojin gehört zu Japans „Sieben Glücksgöttern“ (Shichifukujin) – einer fröhlichen Gruppe von Gottheiten, die der Überlieferung nach gemeinsam auf einem Schatzschiff reisen und jeweils eine andere Art von Segen bringen: Reichtum, Weisheit, Glück oder eben, wie bei Jurojin, ein langes und gesundes Leben. Seine Wurzeln reichen zurück zu einer chinesisch-taoistischen Sterngottheit, die mit dem südlichen Polarstern in Verbindung gebracht wurde und über die Lebensspanne der Menschen wachen sollte. Diese Gestalt fand Eingang in den japanischen Volksglauben und wurde dort zu einem gütigen alten Weisen umgedeutet. Dargestellt wird er fast immer als älterer Mann mit sehr langem, weißem Bart und einem hohen Holzstab, an dem eine Schriftrolle befestigt ist – sie soll die Lebensspanne jedes Lebewesens verzeichnen. Fast immer begleitet ihn ein Hirsch, denn in der ostasiatischen Tradition gilt der Hirsch – ebenso wie Kranich und Schildkröte – als Symbol für ein langes Leben. Manche alten Erzählungen berichten sogar, Jurojins Hirsch selbst sei schon mehrere hundert Jahre alt.
Da bei Jurojin alles auf einen sanften, weisen und wohlversorgten Eindruck ausgerichtet ist, eignet sich dieses Bild besonders gut, um ruhiges, geduldiges Schattieren statt kräftiger, schneller Striche zu üben. Legen Sie zunächst großzügig helles Grau oder Weiß auf seinen Bart und ergänzen Sie dann feine, geschwungene Linien entlang des Haarverlaufs, um dessen Weichheit anzudeuten – dieselbe leichte Hand eignet sich auch für das Fell des Hirsches, das eher blass und warm als flach braun wirken sollte. Sein langes Gewand hat meist großzügige Falten; jede Falte in einem leicht anderen Farbton desselben Grundtons zu kolorieren (etwa drei Nuancen von Blau oder Grün) ist eine einfache Möglichkeit, Tiefe zu erzeugen, ohne Farben ineinander verlaufen lassen zu müssen. Nehmen Sie sich Zeit für sein Gesicht – ein entspannter Mund und sanft geschlossene oder leicht abfallende Augen verleihen ihm seinen berühmten friedlichen, zufriedenen Ausdruck. Halten Sie die Farbgebung in diesem Bereich daher lieber hell und gleichmäßig statt kräftig oder dunkel, damit das fertige Bild seine ruhige, wohlwollende Ausstrahlung behält.


