Fahrrad — Ausmalbild (1 von 4)
Dieses Ausmalbild eines Fahrrads weckt Erinnerungen an Japans Showa-Ära, die schon viele Jahrzehnte zurückliegt. Malen Sie Rahmen, Sattel und Korb in eigenen Farbtönen, und ein vertrautes altes Fahrrad nimmt Gestalt an – am besten beginnen Sie mit den beiden großen Rädern. Eine entspannende Beschäftigung für die Seniorenbetreuung, Pflegeeinrichtungen, Tagespflege und Gedächtnistraining, kostenlos zum Ausdrucken im Format A4.
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Über das Fahrrad
Das Fahrrad gehört seit weit über hundert Jahren zum Alltag der Menschen – doch in Japan verbindet sich mit ihm eine ganz besondere Erinnerung an die Mitte des 20. Jahrhunderts. In der sogenannten Showa-Ära (1926 bis 1989), in der viele ältere Menschen von heute aufgewachsen sind, war das Fahrrad in vielen Haushalten oft das einzige Fahrzeug überhaupt. Man fuhr damit zur Schule, zum Markt und zur Arbeit, lange bevor Autos zum Alltag gehörten. Ein robuster Rahmen aus Stahl, ein Drahtkorb vorne für die Einkäufe und eine einfache Handklingel waren dabei keine Extras, sondern selbstverständliche Ausstattung. Für viele Menschen, die in dieser Zeit erwachsen wurden, ist ein solches Fahrrad mit ganz persönlichen Erinnerungen verbunden: die erste eigenständige Fahrt zu einem Freund, der tägliche Weg vorbei an vertrauten kleinen Läden, oder ein Elternteil, das in der Abenddämmerung mit einem Kind auf dem Gepäckträger nach Hause radelte.
Beim Ausmalen dieses Fahrrads erwecken Sie es Stück für Stück wieder zum Leben. Es empfiehlt sich, mit den beiden großen Rädern zu beginnen: Sie geben dem ganzen Bild seinen Halt und bieten viel Fläche, die sich mit ruhiger, sicherer Hand füllen lässt. Rahmen, Sattel und der Korb vorne dürfen gerne in unterschiedlichen Farbtönen erscheinen – so wirkt das Fahrrad plastischer, und jedes Teil kommt für sich zur Geltung. Lassen Sie entlang der Metallrohre ein paar dünne weiße Streifen frei, so entsteht der Eindruck von glänzendem, verchromtem Metall. Auf manchen Seiten dieser Reihe liegt hinter dem Fahrrad ein sanfter Abendhimmel oder eine Reihe altmodischer Ladenfronten – dadurch wird aus dem einzelnen Gegenstand eine kleine Straßenszene, wie man sie aus der Erinnerung kennt. Die feinen Speichen in den Rädern bieten außerdem eine angenehme Detailarbeit für alle, die sich gerne Zeit nehmen und mit ruhiger Hand malen.


