Japanische Puppe im Kimono — Ausmalbild
Lernen Sie eine anmutige japanische Puppe kennen, die aufrecht in einem wunderschönen Kimono steht – ein Bild traditioneller Eleganz und des stillen Geistes des alten Japan. Nehmen Sie sich Zeit für das kunstvolle Muster des Kimonos und verleihen Sie danach dem Obi-Gürtel und dem Haarschmuck mit Farbe den letzten, eleganten Schliff.
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Japanische Puppe im Kimono — Wissenswertes
Die japanische Tradition des Puppenmachens reicht mehr als tausend Jahre zurück – von einfachen Figuren aus Papier oder Stroh, die bei Reinigungsritualen verwendet wurden, bis zu den kunstvoll gekleideten Kunstpuppen späterer Jahrhunderte. Aus dieser langen Geschichte entwickelte sich ein eigener Stil: stehende Puppen in Miniatur-Seidenkimonos, mit ruhiger, aufrechter Haltung – geschaffen als eigenständiges Kunsthandwerk und nicht als Kinderspielzeug. Traditionell bewahrten Familien eine solche Puppe zu Hause in einer Glasvitrine auf, oft verschenkt anlässlich einer Geburt, eines Volljährigkeitsfestes oder einer Hochzeit. Aus derselben Tradition sorgfältiger, von Hand vollendeter Details stammen auch die sitzenden Puppen, die jedes Jahr im März zum Hinamatsuri, dem Puppenfest für Mädchen, aufgestellt werden, sowie die gepanzerten Kriegerfiguren, die im Mai zum Knabenfest gezeigt werden – alles Ausdruck ein und desselben traditionsreichen Handwerks.
Diese stehende Figur bietet Ihnen viel zum Ausmalen: einen bodenlangen Kimono mit traditionellen Mustern, einen breiten Obi – den Gürtel, der in Japan über dem Kimono um die Taille gebunden wird – sowie kleine Schmuckstücke im hochgesteckten Haar. Arbeiten Sie sich am besten Motiv für Motiv durch das Kimono-Muster vor und greifen Sie zu den kräftigen Farben, in die solche Puppen traditionell gekleidet werden: tiefes Rot, Indigoblau, sanftes Gold und Pflaumenlila, damit sich das Muster klar vom Hintergrundstoff abhebt. Der Obi und die Haarschmuckstücke sind klein genug, um eine langsame, sorgfältige Hand zu belohnen – eine gute Übung für Feinmotorik und Konzentration –, während die weiten Falten des Kimono-Rocks großzügigen, nachsichtigen Raum für alle bieten, die lieber mit größeren, einfacheren Strichen arbeiten.


