Hotei (der lachende Buddha) — Ausmalbild
Lernen Sie Hotei kennen, den Glücksgott, der Lachen ins Haus und Harmonie in die Ehe bringen soll – sein runder, üppiger Bauch und sein breites, gelassenes Grinsen sind seine beliebtesten Merkmale, und ihn in warmherziger, großzügiger Stimmung auszumalen passt einfach zu einem solchen Glücksbringer. Es ist eine schöne Ausmalvorlage für die Beschäftigung von Senioren, für Pflegeeinrichtungen, Tagespflege und Gehirntraining gleichermaßen, und sie lässt sich kostenlos auf normalem A4-Papier ausdrucken.
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Über Hotei
Hotei war ursprünglich kein Fabelwesen, sondern ein echter Mensch: ein wandernder chinesischer Zen-Mönch aus dem 10. Jahrhundert namens Budai, dessen Name „Stoffsack" bedeutet – nach dem prallen Beutel, den er stets über einer Schulter trug. Von Dorf zu Dorf ziehend, teilte er dessen Inhalt – Essen, Süßigkeiten, kleine Andenken – mit Kindern und Bedürftigen, und er war dafür bekannt, weit häufiger zu lachen als zu sprechen. Nach seinem Tod erzählte man sich, er sei in Wirklichkeit eine Erscheinungsform von Miroku gewesen, dem Buddha der Zukunft, und sowohl sein Abbild als auch sein „nie versiegender Sack der Fülle" wurden zu bleibenden Sinnbildern für Großzügigkeit, Zufriedenheit und Überfluss. Jahrhunderte später nahm Japan ihn in die Sieben Glücksgötter (Shichifukujin) auf – eine Gruppe von Glücksgottheiten, die der Überlieferung nach jedes Neujahr gemeinsam auf einem Schatzschiff ankommen –, und er ist der Einzige der sieben, dem eine reale historische Person zugrunde liegt. Außerhalb Japans ist er vermutlich das bekannteste Gesicht der ganzen Gruppe: die rundliche, strahlende Gestalt, die oft „lachender Buddha" genannt wird und aus Geschenkläden und Restaurants weltweit vertraut ist – nicht der historische Buddha selbst, sondern diese eigenständige, viel spätere Volksfigur des guten Humors und des Glücks.
Hoteis Gestalt bietet einer Ausmalvorlage eine schöne Bandbreite an Strukturen. Sein nackter, runder Bauch und die breite Brust sind weite, offene Flächen, die sich gut eignen, um Farbe gleichmäßig aufzutragen oder einen sanften Verlauf von hell zu dunkel zu üben – eine entspannte, leichte Übung für Hand und Handgelenk. Sein Gesicht verlangt die entgegengesetzte Art von Sorgfalt: eine kleine, aber lebendige Fläche mit halbmondförmig geschlossenen Augen, vollen runden Wangen und einem breiten, lachend geöffneten Mund, der eine ruhigere Hand und etwas mehr Konzentration erfordert. Der Stoffsack über seiner Schulter und die Falten seines locker fallenden Gewands liegen dazwischen: geschwungene Linien zum Nachfahren und, wer möchte, eine Fläche, um ein eigenes Muster auf der Sackoberfläche zu erfinden. Der Wechsel zwischen diesen großen, feinen und mittleren Bereichen hält die Finger auf sanfte, natürliche Weise beweglich und die Aufmerksamkeit wach – genau deshalb eignet sich ein solches Motiv gut als einfache Übung zur Handrehabilitation oder zum Gehirntraining, ob allein zu Hause oder gemeinsam in einer Pflegeeinrichtung ausgemalt.


